Order-to-Cash · Auftragsbearbeitung

Auftrags­bearbeitung automatisieren: von der gewonnenen Opportunity zum Kundenauftrag.

Das Pack übernimmt den Abschnitt zwischen CRM und ERP, in dem heute die meisten manuellen Übergaben liegen: von der gewonnenen Opportunity bis zum Kundenauftrag, inklusive Rückmeldung und Sonderfällen. Der Agent prüft Kunde, Preise und Verfügbarkeit, legt den Auftrag an und meldet ihn zurück. Automatisch, solange Ihre Regeln es erlauben. Sonst mit Freigabe.

  • Salesforce
  • SAP
  • Microsoft

So läuft ein Auftrag durch.

Von der gewonnenen Opportunity bis zum Kundenauftrag im ERP. Standardfälle laufen ohne Wartezeit, große Aufträge gehen vorher zur Freigabe.

  • Kunde, Konditionen und Positionen geprüft
  • Auftrag in SAP angelegt, Nummer zurück im CRM
  • Freigabe nur, wo Ihre Regeln es verlangen
Auftragsbearbeitungläuft
  1. Opportunity gewonnenSalesforce · 3 Positionen · 18.600 €
  2. Kunde und Konditionen geprüftGeschäftspartner · Preise · Kreditlimit✓
  3. Kundenauftrag in SAP angelegtAuftrag 4500 8812 · Nummer im CRMautomatisch
  4. Opportunity gewonnenSalesforce · 340.000 €
  5. Großauftrag zur Freigabeab 250.000 € an Finance und SalesFreigabe
  6. Kundenauftrag in SAP angelegtAuftrag 4500 8813 · nach Freigabefreigegeben

Jeder Schritt im Audit Trail

Beispielablauf, vereinfacht

Die Auftrags­bearbeitung in einer Minute.

Eine Opportunity wird in Salesforce gewonnen, der Agent prüft sie, holt die Freigabe ein und legt den Auftrag in SAP S/4HANA an.

Order-to-Cash: Auftragsanlage von Salesforce nach SAP

Eine Opportunity wird in Salesforce gewonnen. Der KI-Agent prüft Kunde und Positionen, holt für den Großauftrag eine Freigabe ein und legt den Kundenauftrag in SAP S/4HANA an.

Ablauf im Video

  1. Opportunity in Salesforce auf „Closed Won“
  2. Der KI-Agent startet automatisch
  3. Prüfung von Geschäftspartner und Positionen
  4. Freigabe für den Großauftrag (Guarded Autonomy)
  5. Kundenauftrag in SAP S/4HANA (VA03)
  6. Auftragsnummer zurück in Salesforce
  7. Run-Protokoll im Audit Trail

Das Pack auf einen Blick.

ElementAuftragsbearbeitung
ProblemGewonnene Aufträge werden von Hand vom CRM ins ERP übertragen. Kreditlimit, Sperren oder Preisabweichungen fallen erst beim Erfassen auf, Rückfragen laufen über E-Mail.
AuslöserStatuswechsel der Opportunity auf „gewonnen“ im CRM
EingabenOpportunity mit Positionen, Mengen und Konditionen; Account und Kontakt; Geschäftspartner, Preise, Verfügbarkeit, Kreditlimit und Sperren aus dem ERP
Automatisierte AktionenAccount dem Geschäftspartner zuordnen, Auftragsdaten prüfen, Kundenauftrag anlegen, Nummer und Status ins CRM zurückschreiben, Auftragsbestätigung versenden
GrenzenEndet beim angelegten und bestätigten Kundenauftrag. Lieferung, Faktura und Zahlungseingang bleiben in Ihren bestehenden Prozessen. Preise und Konditionen verhandelt der Agent nicht.
Freigaben (Guarded Autonomy)Sonderrabatt, abweichende Zahlungsbedingungen oder Auftragswert über Ihrer Grenze gehen in die Freigabe. Im Beispiel: Sonderrabatt über 10 % oder ab 50.000 € an den Sales Manager, ab 250.000 € oder bei geänderten Konditionen an Finance und Sales. Bei Kredit- oder Auftragssperre stoppt der Agent.
Ziel-KPIAnteil der Aufträge ohne manuellen Eingriff (Straight-Through-Processing-Quote), Durchlaufzeit bis zum Auftrag
BeispielsystemeSalesforce, SAP S/4HANA oder ECC, Microsoft 365 (Teams, Outlook). Andere CRM- und ERP-Systeme nach Prüfung im Einzelfall.
ImplementierungsaufwandHängt davon ab, welche Schnittstellen es schon gibt, wie sauber Kunden- und Materialstammdaten sind und wie viele Sonderfälle Ihre Regeln kennen. Einstieg über einen Proof of Value mit festem Scope, typischerweise 4 bis 6 Wochen.
ReifegradVideo-Demo verfügbar. Für Ihre Landschaft messen wir im Proof of Value mit Ihren Systemen.

Vorher und nachher: die Lücke zwischen Vertrieb und Auftragsabwicklung.

Heute

  • Die Opportunity ist im CRM gewonnen, der Auftrag wird von Hand im ERP erfasst.
  • Kreditlimit, Liefersperre oder abweichende Preise fallen erst beim Erfassen auf.
  • Rückfragen zwischen Vertrieb und Innendienst laufen über E-Mail und Excel.
  • Das CRM zeigt Tage später noch nicht, ob und wie der Auftrag angelegt wurde.

Mit Nexus

  • Der Agent übernimmt den Schritt von der gewonnenen Opportunity zum Kundenauftrag.
  • Kunde, Konditionen, Preise und Verfügbarkeit werden vor dem Anlegen im ERP geprüft.
  • Standardaufträge legt der Agent selbst an, Sonderfälle gehen mit Kontext in die Freigabe.
  • Auftragsnummer und Status stehen sofort im CRM, der Kunde erhält seine Bestätigung.

Welcher Teil von Order-to-Cash wird automatisiert?

Order-to-Cash reicht vom Auftrag bis zum Zahlungseingang. Das Pack übernimmt den Abschnitt von der gewonnenen Opportunity bis zum bestätigten Kundenauftrag, inklusive Rückmeldung und Sonderfällen. Lieferung, Faktura und Zahlungseingang laufen weiter in Ihren bestehenden Prozessen.

SchrittSystem (Beispiel)Abgedeckt durch
Gewonnene Opportunity übernehmenSalesforcePack Auftragsbearbeitung
Auftrag prüfen: Geschäftspartner, Preise, Verfügbarkeit, Kreditlimit, SperrenSAPPack Auftragsbearbeitung
Kundenauftrag anlegenSAPPack Auftragsbearbeitung
Rückmeldung ins CRM und Auftragsbestätigung an den KundenSalesforce, OutlookPack Auftragsbearbeitung
Sonderfälle bewerten und freigeben lassenTeams, OutlookPack Auftragsbearbeitung
LieferungSAPIhr bestehender Prozess; Ausnahmen über das Pack Lieferausnahmen
Faktura und RechnungSAPIhr bestehender Prozess; Pack für Rechnungsabweichungen in Vorbereitung
Zahlungseingang, Mahnwesen, DSOSAPIhr bestehender Prozess, nicht Teil des Packs

Der Auftrag kommt geprüft im ERP an. Die nachgelagerten Schritte bleiben in den Abläufen, die Sie heute schon nutzen.

Der Ablauf in neun Schritten.

So läuft ein Auftrag durch das Pack, hier am Beispiel Salesforce, SAP und Microsoft 365. In der Demo zeigen wir einen Standardfall und einen Sonderfall.

  1. Opportunity gewonnen

    Die Statusänderung in Salesforce startet den Prozess. Positionen, Mengen und Konditionen kommen aus der Opportunity.

    Salesforce

  2. Account und Geschäftspartner prüfen

    Der Agent ordnet den Salesforce-Account dem SAP-Geschäftspartner zu und prüft Stammdaten und Adressen.

    SAP

  3. Auftragsdaten validieren

    Pflichtfelder, Materialnummern, Lieferadresse und Zahlungsbedingungen werden gegen Ihre Regeln geprüft.

    Prüfen

  4. Preise und Verfügbarkeit prüfen

    Preisfindung und Verfügbarkeitsprüfung laufen in SAP. Abweichungen zum Angebot werden sichtbar.

    SAP

  5. Risiken bewerten

    Auftragswert, Rabatt, Kreditlimit und Sperren entscheiden nach Ihren Policies: ausführen, Freigabe einholen oder stoppen.

    Guarded Autonomy

  6. Kundenauftrag anlegen

    Im Standardfall legt der Agent den Kundenauftrag direkt an, geschützt gegen doppelte Ausführung.

    SAP

  7. CRM aktualisieren

    Auftragsnummer, Status und eventuelle Abweichungen werden an der Opportunity dokumentiert.

    Salesforce

  8. Kunde erhält Bestätigung

    Die Auftragsbestätigung geht über Outlook an den Kunden, der Vertrieb sieht sie im CRM.

    Microsoft 365

  9. Sonderfälle an den richtigen Entscheider

    Sonderrabatt, geänderte Zahlungsbedingungen oder gesperrter Kunde: Die Anfrage geht mit allen Daten an Sales Manager oder Finance.

    Teams / Outlook

Simulation: ein Auftrag im Zeitraffer.

Die folgende Animation ist eine Simulation mit Beispieldaten. Sie zeigt, wie der Agent liest, prüft, entscheidet und handelt. Ein Mitschnitt aus einem Kundensystem ist sie nicht.

Order Agent. Erkennt gewonnene Opportunities in Salesforce, legt den SAP-Kundenauftrag an und bestätigt dem Kunden.

Interaktive Visualisierung: Ein KI-Agent koordiniert einen Auftragsprozess über Salesforce, SAP und Microsoft.
Sichere Ausführung

Order Agent

Bereit

Bereit
  1. Salesforce

    Neue Opportunity · ACME GmbH · 38.400 €

    (offen)
  2. Order Agent

    Kontext geladen · Geschäftsregeln geprüft

    (offen)
  3. SAP S/4HANA

    Kundenauftrag #104872 angelegt

    (offen)
  4. Salesforce

    Phase: Proposal → Closed Won

    (offen)
  5. Microsoft

    Bestätigung an purchasing@acme.de gesendet

    (offen)
  6. Abgeschlossen

    8 Aktionen · 0 manuelle Übergaben · protokolliert

    (offen)
Monitoring · warte auf Aktivität…

Kontrolle

Standardfälle laufen allein. Sonderfälle landen beim richtigen Entscheider.

Vor jeder Aktion prüft der Agent Ihre Regeln: Betrag, Kunde, Konditionen, Risiko. Dann führt er aus, holt eine Freigabe ein oder stoppt. Jeder Schritt wird protokolliert.

BeispielregelnAuftragsbearbeitung
SituationVerhalten
Standardauftrag, 8.000 €, StammkundeAutomatisch anlegen
85.000 € mit SonderrabattFreigabe Sales Manager
350.000 €, geänderte ZahlungsbedingungenFreigabe Finance + Sales
Kunde mit LiefersperreGestoppt
  • Automatisch

    Automatisch ausführen

    Standardfälle innerhalb Ihrer Grenzen laufen ohne Wartezeit durch.

  • Freigabe

    Gezielt freigeben lassen

    Der richtige Entscheider bekommt den Fall in Teams oder Outlook, mit allen Daten, die er dafür braucht.

  • Gestoppt

    Blockieren

    Aktionen außerhalb Ihrer Regeln führt der Agent nicht aus. Der Versuch wird protokolliert.

Automatisch, solange Ihre Regeln es erlauben. Sonst Freigabe.

So funktioniert die Kontrolle

ROI-Hypothese: wo der Nutzen entsteht.

Der Nutzen kommt im Wesentlichen aus drei Quellen. Erstens entfällt die manuelle Erfassung für jeden Standardauftrag, der ohne Eingriff durchläuft. Zweitens sinken Korrekturen und Rückfragen, weil Preise, Verfügbarkeit und Sperren vor dem Anlegen geprüft werden. Drittens erhält der Kunde seine Bestätigung früher.

Für eine erste Schätzung brauchen Sie wenige Werte: Aufträge pro Monat, Bearbeitungszeit je Auftrag heute, den erwarteten Anteil an Standardfällen und einen internen Stundensatz. Mit dem Rechner auf der Seite zum Prozess-Check überschlagen Sie den Business Case in wenigen Minuten.

Das Ergebnis bleibt eine Hypothese. Im Proof of Value messen wir die tatsächlichen Werte mit Ihren Daten, und erst diese Zahlen tragen eine Investitionsentscheidung.

Rechnen und weiterlesen.

Risiken und wie das Pack sie begrenzt.

Ein Kundenauftrag ist eine echte Transaktion. Ob ausgeführt, freigegeben oder gestoppt wird, entscheiden deshalb die Regeln in Nexus, nicht das Sprachmodell.

  • Doppelte Aufträge

    Jede Ausführung ist idempotent. Wird ein Run wiederholt oder bricht er ab, entsteht der Auftrag trotzdem nur einmal.

  • Unklare Stammdaten

    Lässt sich der Account keinem Geschäftspartner eindeutig zuordnen, legt der Agent keinen Auftrag an und meldet den Fall an Ihr Team.

  • Falsche Konditionen

    Preise kommen aus der Preisfindung im ERP. Weichen sie vom Angebot ab, geht der Auftrag in die Freigabe statt ins System.

  • Fehlende Nachvollziehbarkeit

    Welche Daten gelesen, welche Regel angewendet, wer freigegeben und was angelegt wurde: Jeder Schritt steht im Audit Trail.

  • Ungetestete Änderungen

    Agent, Tools und Policies sind versioniert und durchlaufen getrennte Umgebungen für DEV, TEST und PROD.

  • Datenqualität

    Lückenhafte Stammdaten erhöhen die Ausnahmequote. Das zeigt der Proof of Value früh, und es ist für sich schon ein verwertbares Ergebnis.

Integrationsumfang am Beispiel.

Das Pack nutzt Ihre vorhandenen Schnittstellen. Nexus macht daraus kontrollierte Agent-Tools mit eigenen Berechtigungen. Im Beispiel sind das Salesforce, SAP und Microsoft 365. Andere CRM- und ERP-Systeme binden wir über geeignete APIs, Events oder MCP an, nach Prüfung im Einzelfall.

  • Salesforce

    • Opportunity
    • Opportunity-Positionen
    • Account
    • Kontakt
  • SAP S/4HANA oder ECC

    • Geschäftspartner
    • Preisfindung
    • Verfügbarkeitsprüfung
    • Kreditlimit
    • Liefersperre
    • Kundenauftrag
  • Microsoft 365

    • Teams (Freigaben)
    • Outlook (Freigaben, Bestätigung)

KPI-Definition: was wir messen.

Im Proof of Value legen wir die Kennzahlen vorab fest, samt Messzeitraum und Ausgangswert aus Ihrem heutigen Prozess. Gemessen wird mit Ihren Daten. So entscheiden Sie auf Basis echter Werte über den Produktivbetrieb.

Kennzahlen der Auftragsbearbeitung

  • Straight-Through-Processing-Quote: Aufträge ohne manuellen Eingriff geteilt durch alle Aufträge im Zeitraum
  • Manuelle Eingriffe pro Auftrag: Freigaben, Korrekturen und Rückfragen je Auftrag
  • Durchlaufzeit: von der gewonnenen Opportunity bis zum angelegten Kundenauftrag
  • Ausnahmequote: Anteil der Aufträge mit Freigabe oder Stopp, aufgeschlüsselt nach Grund
  • Freigabedauer: Zeit von der Freigabeanfrage bis zur Entscheidung

Einstieg: Proof of Value zum Festpreis.

In typischerweise 4 bis 6 Wochen bringen wir das Pack mit Ihren Systemen in einer Test- oder Sandbox-Umgebung zum Laufen. Am Ende stehen gemessene KPIs und eine Go/No-Go-Entscheidung für den Produktivbetrieb.

Im Proof of Value

  • Anbindung an Ihr CRM und Ihr ERP-Testsystem
  • Abbildung der Fähigkeiten auf Ihre Felder und Schnittstellen
  • Ihre Freigaberegeln als Policies in Nexus
  • Standard- und Sonderfälle mit echten Daten durchgespielt
  • KPI-Auswertung und Empfehlung für den Go-live

Fragen zur Auftrags­bearbeitung.

Wir arbeiten noch mit SAP ECC statt S/4HANA. Geht das?

In der Regel ja. Das Pack arbeitet mit fachlichen Fähigkeiten wie erp.salesOrder.create. Ob dahinter ein OData-Service in S/4HANA oder eine über OData, SAP Integration Suite oder eine eigene API bereitgestellte Funktion in ECC steht, bilden wir bei der Einführung ab. Der Prozess bleibt derselbe.

Unsere Aufträge haben viele Custom Fields. Ist das ein Problem?

Nein. Nexus liest die Metadaten Ihrer Systeme, also auch Custom Objects und Felder in Salesforce sowie kundeneigene Felder und APIs in SAP. Welche davon der Agent liest oder schreibt, legen wir gemeinsam fest.

Unser ERP ist nicht öffentlich erreichbar. Wie kommt Nexus heran?

Über einen kleinen Relay-Dienst in Ihrem Netzwerk. Er baut nur ausgehende Verbindungen auf, Sie öffnen keinen eingehenden Port, und eine lokale Allowlist legt fest, welche Zielsysteme erreichbar sind. Ihre Systeme bleiben hinter Ihrer Firewall.

Wir nutzen schon Agentforce. Wozu dann das Pack?

Agentforce arbeitet stark in Salesforce. Der Auftrag entsteht aber im ERP, mit Kreditprüfung, Preisfindung und Freigaben. Nexus übernimmt diesen systemübergreifenden Teil und kann Agentforce als Auslöser oder Gesprächspartner einbinden. Policies und Audit Trail gelten für die Aktionen, die über Nexus-Tools laufen.

Starten Sie mit einem Prozess.

30 Minuten · kostenlos · mit einem Senior Architect. Sie erhalten eine mündliche Ersteinschätzung und konkrete nächste Schritte.