Vorgehen · Phase 2
Proof of Value: erst messen, dann entscheiden.
Ein begrenzter Prozessausschnitt läuft auf voluro Nexus mit Ihren Systemen in einer Testumgebung. Gemessen wird an KPIs, die wir vor dem Start gemeinsam festlegen. Der Proof of Value hat einen Festpreis und dauert typischerweise 4–6 Wochen. Danach entscheiden Sie über Go oder No-Go.
Was der Proof of Value umfasst
Begrenzter Scope
Ein klar abgegrenzter Prozessausschnitt, etwa Bestellungen eines Vertriebswegs bis zum Kundenauftrag im ERP, mit Regeln für Freigaben und Ausnahmen.
Ihre Systeme in einer Testumgebung
Nexus arbeitet mit Test- oder Sandbox-Systemen, zum Beispiel SAP, Salesforce und Microsoft. Ein Relay-Dienst in Ihrem Netzwerk baut nur ausgehende Verbindungen auf.
KPIs vor dem Start
Etwa Anteil der Fälle ohne manuellen Eingriff, Korrekturquote oder Durchlaufzeit. Messgrößen und Zielwerte legen wir gemeinsam fest.
Festpreis, typischerweise 4–6 Wochen
Scope, Dauer und Preis stehen nach dem Prozess-Check im Angebot fest.
Go-/No-Go-Kriterien
Die Kriterien vereinbaren wir vor dem Start. Typische Beispiele, die Zielwerte hängen von Ihrem Prozess ab:
| Kriterium | Woran gemessen wird | Go, wenn … |
|---|---|---|
| Automatisierungsgrad | Anteil der Testfälle, die ohne manuellen Eingriff durchlaufen | der vereinbarte Zielwert erreicht ist |
| Qualität | Fehler- und Korrekturquote im Zielsystem | sie unter dem vereinbarten Grenzwert liegt |
| Durchlaufzeit | Zeit vom Eingang bis zur Aktion im Zielsystem | sie gegenüber heute messbar sinkt |
| Kontrolle | Verhalten bei Fällen mit Freigabe- oder Sperrregel | jeder dieser Fälle wie vereinbart behandelt wurde |
| Betrieb | Voraussetzungen für Security, Betrieb und Freigaben | keine offenen Punkte den Produktivbetrieb verhindern |
Werden die Kriterien nicht erreicht, ist das ein No-Go. Die Messwerte und unsere Einschätzung bekommen Sie trotzdem.
Ablauf des Proof of Value
Scope und KPIs festlegen
Prozessausschnitt, Systeme, Freigaberegeln und Messgrößen aus dem Prozess-Check verbindlich machen.
Systeme anbinden
Nexus macht aus vorhandenen Schnittstellen, zum Beispiel in SAP und Salesforce, kontrollierte Agent-Tools. Ihre Landschaft bauen Sie dafür nicht um.
Lösung anpassen
Das fachliche Process Pack auf Ihre Systeme abbilden und festlegen, was automatisch läuft, was freigegeben werden muss und was gesperrt ist.
Mit realen Fällen testen
Typische Vorgänge in der Testumgebung durchspielen, Standardfälle wie Ausnahmen.
Go/No-Go
Ergebnis gegen die Kriterien auswerten. Sie entscheiden, ob der Prozess in den Produktivbetrieb geht.
Nach dem Go: der Weg zum Go-live
Bei einem Go bereiten wir den Produktivbetrieb vor. Was im Proof of Value entstanden ist, wird übernommen und nicht neu gebaut. Dazu kommen Security-, Betriebs- und Freigabekonzept, die Trennung von DEV, TEST und PROD und das Monitoring. Live geht der Prozess, wenn die Production Readiness abgenommen ist.
Vor dem Go-live
- Security-Konzept: Identitäten, Rollen, Datenflüsse
- Betriebskonzept: Zuständigkeiten, Störungen, Updates
- Freigabekonzept: wer was ab welchem Schwellenwert freigibt
- Monitoring mit denselben KPIs wie im Proof of Value
Typische Systeme im Proof of Value
Beispiele aus unserer Ausgangskompetenz. Weitere Systeme binden wir über APIs, Events und MCP an, im Einzelfall geprüft.
SAP
- SAP S/4HANA
- SAP ECC
- SAP BTP
Salesforce
- Sales Cloud
- Service Cloud
Microsoft
- Microsoft 365
- Teams
- Outlook
- Entra ID
Weitere Systeme
- ERP und CRM anderer Hersteller
- Eigene Anwendungen
- APIs, Events, MCP
Fragen zum Proof of Value
Was unterscheidet den Proof of Value von einem Pilot?
Der Agent arbeitet mit Ihren Systemen und führt Prozessschritte aus, statt nur Fragen zu beantworten. Die Kriterien stehen vorher fest, und was entsteht, ist die Grundlage für den Produktivbetrieb.
Warum in einer Testumgebung?
So kann der Agent echte Transaktionen anlegen, etwa Kundenaufträge im ERP, ohne Ihren laufenden Betrieb zu berühren. Systeme und Customizing entsprechen trotzdem Ihrer Landschaft.
Was kostet der Proof of Value?
Er hat einen Festpreis. Den nennen wir Ihnen nach dem Prozess-Check, wenn Prozess, Systeme und Scope feststehen.
Was brauchen Sie von uns?
Zugang zu Test- oder Sandbox-Systemen, einen Process Owner als fachlichen Ansprechpartner und jemanden aus der IT für die Anbindung.
Weiter im Vorgehen
- Phase 1
Kostenloser Prozess-Check
Der Schritt davor: 30 Minuten, mündliche Ersteinschätzung.
- Phase 3 und 4
Produktivbetrieb & Ausbau
Der Schritt danach: Betrieb, Monitoring und weitere Prozesse.
Process Packs
Auftragsbearbeitung, Angebot & Pricing, Service-Klärung und Lieferausnahmen.
- Insights
KI-Agenten: vom Pilot in die Produktion
Warum KI-Piloten oft nicht produktiv werden und was den Schritt in den Betrieb trägt.
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