Lieferausnahmen · Delivery Exception Pack

Lieferaus­nahmen bearbeiten, bevor der Kunde anruft.

Der Agent erkennt Liefer-, Preis- und Bestandsausnahmen im ERP, zum Beispiel in SAP, bewertet die Auswirkung auf den Kunden und schlägt eine Lösung vor, etwa eine Teillieferung oder Umdisposition. Nach Freigabe setzt er sie um und informiert Vertrieb und Kunde.

  • SAP
  • Salesforce
  • Microsoft

So wird eine Lieferausnahme gelöst.

Der Agent erkennt die Abweichung früh, bewertet die Folgen und schlägt eine Lösung vor. Umdispositionen gibt Ihr Team frei.

  • Abweichung erkannt, bevor der Kunde fragt
  • Betroffene Aufträge und Kunden bewertet
  • Vertrieb und Kunde informiert
Lieferausnahmenläuft
  1. Abweichung im ERPMaterial 4711 · Fehlmenge 120 Stück
  2. Folgen bewertet3 Aufträge betroffen · 1 mit Termin morgen✓
  3. Lösung vorgeschlagenTeillieferung heute, Rest aus Lager Süd✓
  4. Umdisposition zur Freigabean die DispositionFreigabe
  5. Lieferung in SAP angepasstAuftrag 4500 8812 · Teillieferungfreigegeben
  6. Vertrieb und Kunde informiertneuer Liefertermin bestätigtautomatisch

Jeder Schritt im Audit Trail

Beispielablauf, vereinfacht

Das Pack auf einen Blick.

ElementLieferausnahmen
ProblemFehlmengen, Preisabweichungen oder Liefersperren fallen auf, wenn der Kunde nachfragt. Die Disposition sucht Alternativen in ERP, Excel und E-Mail, Vertrieb und Service erfahren spät davon.
AuslöserAusnahme aus dem ERP, etwa eine Fehlmenge bei der Verfügbarkeitsprüfung, oder eine regelmäßige Prüfung offener Aufträge
EingabenAuftrag und Lieferung; Bestände je Werk; Liefersperren; Kundenklasse und Vertragsbedingungen; offene Opportunities und Cases im CRM
Automatisierte AktionenAusnahme erkennen, Kundenauswirkung bewerten, Alternativen prüfen, Entscheidungsvorlage erstellen, nach Freigabe Lieferung oder Auftrag anpassen, CRM aktualisieren und Beteiligte informieren
GrenzenErsetzt keine Produktions- oder Bedarfsplanung. Der Agent arbeitet mit den Beständen und Regeln, die im ERP hinterlegt sind.
Freigaben (Guarded Autonomy)Mehrkosten und Terminverschiebungen gehen mit Begründung an die zuständige Person. Automatisch nur, was Ihre Policies erlauben, etwa eine Teillieferung ohne Mehrkosten.
Ziel-KPIZeit von der Erkennung bis zur Lösung; Anteil der Kunden, die vor ihrer eigenen Nachfrage informiert wurden
BeispielsystemeSAP S/4HANA oder ECC, Salesforce, Microsoft 365. Andere ERP- und Logistiksysteme nach Prüfung im Einzelfall.
ImplementierungsaufwandHängt davon ab, ob Ausnahmen im ERP als Ereignis oder per Abfrage erreichbar sind, wie aktuell Bestandsdaten sind und wie klar Ihre Priorisierungsregeln sind. Einstieg über einen Proof of Value mit festem Scope.
ReifegradDemo auf Anfrage. Für Ihre Landschaft messen wir im Proof of Value mit Ihren Systemen.

Ausnahmen steuern, bevor sie eskalieren.

Heute

  • Fehlmengen oder Preisabweichungen fallen auf, wenn der Kunde nachfragt.
  • Die Disposition sucht Alternativen in ERP, Excel und E-Mail.
  • Vertrieb und Service erfahren spät, dass sich eine Lieferung verschiebt.
  • Wer was entschieden hat, lässt sich später kaum nachvollziehen.

Mit Nexus

  • Der Agent erkennt Ausnahmen direkt aus dem ERP.
  • Auswirkung und Lösungsvorschlag liegen als Entscheidungsvorlage vor.
  • Nach Freigabe passt der Agent den Vorgang im ERP an und informiert alle Beteiligten.
  • Jede Entscheidung steht im Audit Trail.

Wie löst das Pack eine Lieferausnahme?

Am Beispiel SAP, Salesforce und Microsoft 365.

  1. Ausnahme erkennen

    Fehlmenge bei der Verfügbarkeitsprüfung, Preisabweichung oder Liefersperre: SAP meldet das Problem, oder der Agent findet es bei der Prüfung offener Aufträge.

    SAP

  2. Kundenauswirkung bewerten

    Kundenklasse, Liefertermin, Vertragsbedingungen und offene Opportunities in Salesforce fließen in die Bewertung ein.

    Bewerten

  3. Lösung vorschlagen

    Der Agent prüft Bestände in anderen Werken und schlägt etwa eine Teillieferung oder eine Umdisposition vor.

    Entscheiden

  4. Freigabe einholen

    Mehrkosten oder Terminverschiebungen gehen mit Begründung an die zuständige Person in Teams.

    Guarded Autonomy

  5. Umsetzen und informieren

    Nach Freigabe passt der Agent Lieferung oder Auftrag in SAP an, aktualisiert Salesforce und informiert Vertrieb und Kunde.

    SAP / Salesforce

Freigaben: Wann entscheidet der Agent selbst?

Automatisch, solange Ihre Regeln es erlauben. Sonst Freigabe. Ein Beispiel:

SituationEntscheidung
Teillieferung ohne Mehrkosten, Kunde akzeptiert TeillieferungenAutomatisch
Umdisposition aus einem anderen Werk mit MehrkostenFreigabe Disposition
Liefertermin verschiebt sich über die vereinbarte Frist hinausFreigabe Vertrieb
Auftrag mit KreditsperreGestoppt

Beispiel. Regeln, Schwellen und Rollen definieren Sie in Nexus.

Beispielsysteme und Objekte.

So sieht die Anbindung mit SAP, Salesforce und Microsoft 365 aus. Andere Systeme binden wir über geeignete APIs, Events oder MCP an, nach Prüfung im Einzelfall.

  • SAP S/4HANA oder ECC

    • Verfügbarkeitsprüfung
    • Bestände je Werk
    • Lieferungen
    • Liefersperren
    • Kundenauftrag
  • Salesforce

    • Account
    • Opportunity
    • Case
  • Microsoft 365

    • Teams (Freigaben)
    • Outlook (Kundeninformation)

Eigene Packs für weitere Prozesse.

Nicht jeder Prozess passt in eines unserer vier Packs. Für weitere Prozesse bauen wir gemeinsam mit Ihrem Team individuelle Agenten auf Nexus. Sie nutzen dieselben Agent-Tools, dieselben Policies mit Guarded Autonomy und dasselbe Monitoring wie die Packs. Einmal angebundene Systemaktionen verwenden Sie im nächsten Prozess wieder, soweit Ihre Systemlandschaft es erlaubt.

Was gleich bleibt

  • Agent-Tools aus den Schnittstellen Ihrer Systeme
  • Policies: ausführen, Freigabe einholen oder stoppen
  • Transaktionssichere Ausführung mit Audit Trail
  • Getrennte Umgebungen für DEV, TEST und PROD
  • Entwicklung im Agent Builder, mit Enablement durch voluro

Mehr zu SAP und eigenen Agenten.

Fragen zu Lieferaus­nahmen.

Entscheidet der Agent über Umdispositionen allein?

Nur, wenn Ihre Policies das erlauben, zum Beispiel bei einer Teillieferung ohne Mehrkosten. Alles darüber hinaus geht mit Lösungsvorschlag in die Freigabe.

Woher weiß der Agent, welcher Kunde wichtiger ist?

Aus Ihren Daten und Regeln: Kundenklasse im ERP, Vertragsbedingungen, Liefertermine und offene Opportunities im CRM. Die Gewichtung legen wir mit Ihnen fest.

Können wir eigene Agenten selbst bauen?

Ja. Ihr Team arbeitet im Agent Builder auf Nexus mit denselben Tools und Leitplanken. Wir begleiten das mit Continuous Enablement.

Starten Sie mit einem Prozess.

30 Minuten · kostenlos · mit einem Senior Architect. Sie erhalten eine mündliche Ersteinschätzung und konkrete nächste Schritte.